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RisikoBRIEFing 4/2022

 

Heldentum und Funktionieren…

…sind zwei Seiten derselben Medaille! Pandemie und Ukraine-Krieg führen uns das gerade deutlich vor Augen. Helden werden anscheinend auf allen Seiten benötigt und von den Medien begierig aufgegriffen.   

Ohne Heldentum keine Story? Natürlich sieht angemessene Berichterstattung so nicht aus. Doch in den „traditionellen“ Medien wird alles versucht, um die Mehrheit des Publikums zu halten und nicht an die sozialen Medien zu verlieren, die sich mit Schwarz-weiß-Malerei als asozial erweisen und zuspitzen, polarisieren und in Gut und Böse teilen, was das Zeug hält.

Wo die neuen Medien sich mit Bewertungen überschlagen, langweilen die öffentlich-rechtlichen mit in der Sache oft richtigen, aber belanglosen Grauwerten. Da, wo die einen politisch überkorrekt sein wollen, treiben die anderen Hass und Simplifizierung voran. Was beiden fehlt, ist Respekt und eine (wertschätzende) Haltung. Die sind in der Idee von Heldentum nicht angelegt.  

In griechischen, römischen, germanischen Sagen und auch in der Wirtschaft steht der Held (unbedingt männlich) für siegreichen Kampf und die Überhöhung des Erfolgreichen. Und schon haben wir den Menschen, der vor allem seiner Rolle gerecht zu werden scheint, mit seiner Arbeit auf einen Sockel gestellt. Dem können nur Verehrung und Unterwerfung folgen. Längst überwunden geglaubtes Repertoire!

In einem friedlichen Land unter demokratischen Bedingungen ist das unbedingt kontraproduktiv. Wir benötigen keine Helden. Unsere Gesellschaft benötigt Menschen, die die Verantwortung für sich und ihre Beziehungen übernehmen, die Selbst- und Beziehungskompetenz zeigen und leben können. (Bei Interesse an einer postheroischen Haltung: Mehr im Ebook "Die Zeit der Helden ist vorbei".)

Heldentum ist der Bruder vom „Funktionieren“, beide sind Kompensationen und Ausdruck von Ratlosigkeit. Mit Verantwortung für uns selbst und andere haben sie wenig zu tun. Wenn Sie das auch so sehen und handlungsfähiger werden möchten, dann bin ich gern an Ihrer Seite.

Bleiben Sie zuversichtlich!

Mit herzlichem Gruß

Ihre

MEIN  WIRKSAMES  ANGEBOT  ALS  EXECUTIVE COACH:

Seit fast 25 Jahren arbeite ich mittlerweile als Executive Coach und begleite Unternehmer*innen und Führungskräfte, die machtvoll Menschen und Prozesse in Bewegung bringen. Profitieren auch Sie von meinen reichhaltigen Erfahrungen auf dem Feld von Selbst- und Beziehungskompetenz in der Wirtschaft!

Sie dürfen sicher sein, dass Sie weder mit Rezepten noch mit Tipps und Tricks „bei Laune“ gehalten werden – im Gegenteil: Es geht mir in Coaching und Sparring um zutiefst individuelle, dialogische Qualität. Der einzigartige Mensch, der Sie sind, hat ein Recht auf einen verstehenden Blick und eine passende Tiefenbohrung.

Lesen Sie mehr über meine Haltung und meinen Hintergrund auf meiner Website www.witzer.de. Konkrete Informationen zu Coachings, Onboardings und anderen Angeboten erhalten Sie hier: Executive Coaching

 

DIE online-LEADERSHIP-AKADEMIE

Sie können andere führen – und wie steht es mit Ihnen selbst? Wie führen Sie sich? Was sind Ihre persönlichen Strategien, um mit Ärger oder Wut umzugehen? Anders gefragt: Was wissen Sie von sich? Damit meine ich das, was Sie aus dem gelernt haben, was Ihnen in Ihrem Leben begegnet, zugestoßen und geschehen ist. Wenn Sie dieses Erleben in Bezug zu sich selbst bringen, dann sammeln Sie tiefe Kenntnisse über sich.

In Kurs 1 der Leadership-Akademie werden Sie genau dazu aufgefordert: Reflektieren Sie! Kommen Sie von Vorwürfen und Erstaunen zu radikaler Einsicht und Offenheit für neues Verständnis. Dieser Einstieg verändert alles: Sie verstehen, dass Sie es sind, in dessen Augen sich Dinge gut, schlecht oder noch anders entwickeln. Übernehmen Sie den Driver Seat Ihres Lebens, statt alte Glaubenssätze oder Kindheitskonzepte ans Lenkrad zu lassen.

Was genau die Akademie Ihnen anbieten, sehen Sie hier: https://www.prof-witzer-akademie-landingpage.de oder laden Sie sich das aktuelle PDF dazu herunter.

 

Art-Letter

…UND SO SIEHT ES BEI DER MALERIN AUS:

Danke für die rege Teilnahme am „offenen Atelier“ in der letzten Woche! Es war eine Freude und ein Vergnügen. Jetzt ist das Atelier wieder zurückverwandelt in einen Arbeitsraum und ab Mitte Juli geht es weiter. Denn erstmal heißt es: Urlaub!

In meinen Räumen in der Mommsenstraße ist „frisch gehängt“: Schauen Sie bitte selbst, was den Weg aus dem Atelier in den Showroom gefunden hat und jetzt selbstbewusst von der Wand zu Ihnen herüberstrahlt! Auch in diesem Sommer wird es Zeiten geben, da könnte ein genussvolles Schauen eine feine Sache sein. Melden Sie sich einfach kurzfristig an -  solange die Zeiten sind wie sie sind, freue ich mich über individuelle Absprachen. Und: Bringen Sie gern Ihre Kinder mit! Junge Menschen sind für Freude an Kunst durchaus zu gewinnen.

Der Herbst wird spannend! Ich plane eine Vernissage und bin danach mit einigen Arbeiten vom 3.-6. November auf der Kunstmesse in Frankfurt zu sehen.

(Den Kunst-Newsletter abonnieren Sie bitte hier: www.witzerland.de/art-letter)