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RisikoBRIEFing 3/2020

 

Wie hilft Haltung…

…in Zeiten von Corona? Genaues Hinschauen im individuellen Alltag ist die notwendige Bedingung für Haltung. Auf dieser Basis lassen sich Erkenntnisse bewusst machen und die eigenen Maßstäbe von Handeln und Denken abgleichen. Welche Einsichten gewinne ich dazu gerade in diesen Tagen?   

Ich beobachte einen großen gesellschaftlichen Konsens, aus dem sich zwei Schwerpunkte herauskristallisieren. Erstens: Verbundenheit mit anderen Menschen erweist sich als zentrales zwischenmenschliches Bedürfnis. Zweitens: Digitalisierung wird zum unverzichtbaren Werkzeug in allen Bereichen. Damit bahnen sich Entwicklungstendenzen der letzten Jahre einen vielversprechenden Weg in eine lebenswerte Zukunft – gerade weil Prioritäten verändert, teilweise sogar umgekehrt werden.

Auf wen oder was kommt es jetzt an? Da wäre zum einen das systemrelevante Krisenpersonal im pflegenden, heilenden und forschenden Bereich – in der Mehrzahl Menschen mit Berufen, die schlecht bezahlt sind und kaum gesellschaftliche Wertschätzung erfahren. Zum anderen mutieren die isolierten Wohnsituationen in den Städten zu lebendigen Nachbarschaften mit Hilfsangeboten und gemeinsamen Aktionen wie beispielsweise dem Balkonsingen. Und Überraschung: Die Natur atmet auf, im wahrsten Sinne des Wortes, und nicht nur chinesische Großstädte werden aus dem Weltraum heraus wieder sichtbar.

Skypen und Telefonieren mit entfernten Familienmitgliedern wird zur Normalität in einem Alltag in „splendid isolation“. Das Arbeiten im Home-Office ermöglicht den Schutz der Großeltern-Generation, sichert zugleich ein Mindestmaß an wirtschaftlichem Leben und liefert den Stresstest für den Beziehungsalltag in Familien. Darin liegt trotz allen Herausforderungen die große Chance, dass Emotion und Ratio zur integrierenden Kraft sozialen und wirtschaftlichen Lebens werden.

Digitalisierung wird jetzt endlich zu dem Pferd, auf dem wir reiten; wir halten die Zügel in der Hand statt uns von ihr treiben zu lassen. Für das Engagement eines „Pferdeflüsterers“ habe ich manches im Gepäck; bitte melden Sie sich gern! Bleiben Sie gesund.

Mit herzlichem Gruß

Ihre

IN EIGENER SACHE ALS EXECUTIVE COACH:


Haben Sie Vertrauen in die Zukunft und bauen Sie auf Ihre Urteilskraft! Darüber hinaus ist achtsame, kluge und erfahrene Begleitung für die unumgänglichen Herausforderungen und daraus resultierenden Veränderungen hilfreich. Aus den Schwerpunkten meiner Arbeit habe ich handlungs­leitende und stärkende Angebote für Sie entwickelt:
Mit Young Leadership wende ich mich an Führungskräfte bis etwa 40 in dynamischen Unternehmen, die jetzt unter veränderten Marktbedingungen zusätzlich ein Krisen-Repertoire entwickeln müssen.
Frauen in Führung richtet sich an Frauen in Top-Positionen, die gerade jetzt ihren Gestaltungsraum vergrößern und ihre Ressourcen ausschöpfen wollen.
Leadership blickt auf erfahrene Führungskräfte:  Stärken Sie  ihre Selbstreflexion und nehmen die erforderliche  Transformation in den Blick, um eigene Kompetenzen zu erweitern.

Ich stehe weiterhin und schon seit mehr als 20 Jahren für Intensiv-Coachings und Coachingprozesse wie Out- und Newplacement und Onboarding.

 

DANN IST DA NOCH DIE MALERIN…

Die Entschleunigung des gesellschaftlichen Lebens verstärkt die Möglichkeiten des Kreativen. Es öffnen sich neue Räume in der aktuellen Krise: Künstlerische Arbeiten gelten zwar nicht als systemrelevant, werden aber im gesellschaftlichen Kontext immer stärker als unverzichtbar bewertet.

Der Kunstmarkt existiert quasi nicht mehr und so fühle auch mich aufgefordert, neue Wege zu gehen. Ein erster Impuls ist ein virtueller Rundgang durch die gerade neu gehängten großen Arbeiten zum Thema Vernetzung. Begleiten Sie mich mit der Smartphone-Kamera von Raum zu Raum: Was macht die Vernetzung der Welt in Zeiten von Corona mit uns? Wie sieht das menschliche Antlitz der Globalisierung aus? Fragen, die von Bildern aufgenommen und im Inneren der Betrachter*innen beantwortet werden.

Bitte rechnen Sie damit, dass es im Herbst, und zwar am Sonntag, 15.11.2020 wieder eine aRT-MaCHiNe in der Mommsenstraße 26 in Berlin-Charlottenburg geben könnte.

Und ich bleibe optimistisch für Frankfurt: Vom 30.10.-1.11.2020 stelle ich auf der Discovery Art Fair dort aus. Planen Sie das ein, nehmen Sie sich Zeit für Kunst, für Schönheit, für Gespräche!