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RisikoBRIEFing 6/2018

 

Innere Führung

…ist seit 1988 mein Thema. Damals hatte ich mein berufliches Ziel „Verlagsleiterin“ überraschend schnell erreicht. Doch der damit verbundene  studentische Traum war keineswegs verwirklicht – statt bei Suhrkamp war ich in einem Computerbuchverlag gelandet. Mehr und mehr fühlte ich mich in einer Sackgasse.

Mein nächster Schritt führte mich zu Bertelsmann. Dort wurde ich Managerin, doch mein Unbehagen veränderte sich kaum. Als Hochschullehrerin schlug ich mich weiter mit dem Problem der inneren Führung herum: Um was ging es mir? Wichtig war mir der Mensch im Mittelpunkt meiner Arbeit. In meiner Vision waren weder Konzern noch Hochschule das richtige Biotop.

Und: Ich wollte unbedingt mit Macht und Wirtschaft zu tun haben, sehnte mich dabei  nach Impulsen, nach Inspiration und auch nach Entwicklungsraum für mich selbst. So besuchte ich fast jährlich Veranstaltungen vom nüchternen „Zielplanungsseminar“ bis zur „Vision Quest“, sprang übers Feuer im Frauen-Visions-Workshop und hörte auf meinen Körper bei der Footprint-Suche.

Dabei verstand ich mehr und mehr von mir selbst. Mir wurde klar, dass Executive Coaching eine echte Chance für eine befriedigende Arbeit liefern würde. Doch wohin mit dem Wunsch nach kreativem Ausdruck? Was tun mit sprachlicher und malerischer Gestaltung? Das griechische Wort Poiesis half mir weiter: Es bedeutet „herstellen“, „machen“ – nicht nur von Texten. Die Vision der "Wirtschaftspoetin" in ihrem Pop-up-Atelier war geboren. So  zeigen sich Visionen als Kraft für innere Führung.

Ich wünsche uns allen für die kommenden Monate erfreuliche Erkenntnisse im Bereich dieser inneren Führung mit Visionen in eigener Sache. Genießen Sie den Sommer, genießen Sie Ihre Stärken und füllen Sie Ihre Ressourcen in Leichtigkeit auf! Das wünscht Ihnen

mit herzlichem Gruß

Ihre

Nachrichten aus dem „Popup-Atelier“:

Der erste Katalog liegt vor. Sie können ihn anfordern unter im@witzerland.de. Schauen Sie gerne nach weiteren BIldern und Monotypien auf www.witzerland.de oder abonnieren Sie den passenden Newsletter unter www.witzerland.de/artletter/

 

VISIONEN IM EXECUTIVE COACHING:
Erstes Fresh-up im September

Was können wir Coaches und Berater eigentlich für uns selbst tun? Wie lässt sich der Werkzeugkasten überprüfen und ergänzen, das eigene Repertoire weiter entwickeln? Diese Fragen sind Ausgangspunkt meiner Fresh-up-Reihe.

Aus Sicht von Executive Coaches soll auf Themen von Selbstführung und Führung geschaut werden: Dazu gehört der Umgang mit Rang und Rolle, mit Macht und Präsenz ebenso wie Transformation und Einsatz von Ressourcen. Die Erfahrungen anderer können zu wichtigen Impulsen eigener Aktivität werden. Es geht um die Auflösung von Isolation, von Konkurrenzdruck und Einsamkeit, die Executive Coaches in ihrem Job erleben. Mir steht der Sinn nach einer Gruppe, in der Kollaboration, Vertrauen und Beratung möglich sind.

Die erste Veranstaltung dieser neuen Reihe findet am Donnerstag und Freitag, 6./7.9.2018 in Berlin statt. Mehr erfahren Sie auf meiner Website unter Fresh-up.

Einen Menüpunkt zuvor finden Sie auch Informationen zur kommenden Weiterbildung zum Executive Coach, die im Oktober 2018 beginnen wird. Dieses erste Fresh-up bietet entsprechend eine gute Möglichkeit, mich und meine Arbeit kennenzulernen.