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RisikoBRIEFing 4/2016

 

Wie notwendig sind Visionen…

 

 

…für ein gelingendes Leben? Viele Manager mit unternehmerischer Vision sind nach meiner Erfahrung in eigener Sache oft eher operativ unterwegs. Sie achten darauf, dass alles fugenlos organisiert ist: Gehalt, Status, Level des eigenen Jobs. Oft genug bleibt es dabei, währt dann auch vergleichsweise lange und Veränderung scheint nicht erforderlich.

Andere haben – fast wie Hans im Glück – früh viel gewonnen und das Gewonnene bereitwillig auf eine Karte gesetzt, auch ganz visionsfrei. Und sie verlieren, weil ihre alte Erfolgssträhne nicht nachhaltig funktioniert. Es fehlt an Alltagsbewusstsein und an Verantwortung für das Mögliche. Es fehlt an Vision!

In Konzernen treffe ich auf Führungskräfte, die unauffällig erfolgreich dem System treu bleiben - bis zum Überschreiten der Lebensmitte. Dann erweitert sich ihre Perspektive, auch durch ihre Frauen. Diese spüren mit ihren älter werdenden Kindern, wie „Brutpflege“ täglich überflüssiger wird.

Viele sind außerdem mit „shoppen“ nicht dauerhaft zu beglücken und sie wollen auch keine oberflächlichen Lösungen. Gattinnen-Konzepte können Beschäftigung bieten, liefern aber keine echte Aufgabe. Und was ist mit den kinderlosen Frauen, die ihre Erfüllung im Berufsleben finden? Auch ihr Leben könnte von Visionen angeregt und bereichert werden.

Ihnen allen hilft Bewusstheit. Deshalb plädiere ich für Visionen auf noch unbekanntem Gelände, mit Vertrauen in die eigene Entwicklung: Wie sonst soll der Mut die Fantasie freisetzen, um aus den alten Klischees auszubrechen und kraftvoll die eigenen Talente, Potenziale, ja, die ungelebten Wünsche und Bedürfnisse aufs Korn zu nehmen?

Egal, zu welcher Gruppe Sie sich zählen: Blicken Sie zuversichtlich in die Zukunft! Sie haben alles Erforderliche im Gepäck – mit dieser Überzeugung grüßt Sie herzlich

Ihre

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POSTKARTEN  ZUR  FLEISSLÜGE:
MEHR  ALS BUNT!
Die neue Serie, von Sandra Fink gestaltet.

 

Prowdly presenting: Sandra Fink hat die neuen Postkarten für meinen Fleißlügen-Vortrag gestaltet, die gerade aus dem Druck gekommen sind. Frau Fink, kurz SAFI, verantwortete als Grafikerin zunächst die Entwicklung der Matroschka-Motive für die Powerpoint-Präsentation selbst und hat jetzt dem Ganzen mit den Postkarten noch eins draufgesetzt – mit fantasievollen Schriften, Vielfalt und Komplexität.

Gefällt Ihnen, was Sie da sehen und hätten Sie Lust, sich so eine Karte auf Ihren Schreibtisch zu stellen? Schreiben Sie mir, ich freu mich auf Ihre Rückmeldungen!