Weiterbildung für Executive Coaches

Wer denkt, ein Executive Coach sei eine Art „Personal-Domina“ für die „richtig harten Hunde“ in Konzernen, der blättere bzw. klicke bitte weiter. Auch alle, die glauben, sie allein  könnten Menschen verändern oder entwickeln, unbedingt andere Artikel lesen!

 

Wie Führungskräfte coachen?

Um was geht es wirklich?

Was also könnte Coaches an meiner persönlichen Sicht auf Executive Coaching und an der dazu passenden Weiterbildung reizen? Eine reflektierte Haltung auf Augenhöhe, ein humanistisches Menschenbild und meine eigene 20-jährige Praxis als Executive Coach mit vielfältigen Impulsen zum Umgang mit Macht und Mächtigen sowie ein ganz persönlicher Entwicklungsraum für Sie als Coach.

Ich beginne bei Ihren Erfahrungen mit Leadership und dabei geht es um vor allem um die Verbindung von Zielen und Prozessen: Um Inhalte voranzubringen, sind Ziele erforderlich, für Beziehungen dagegen Prozesse – nur sie bieten Raum für wirksame Führung. Wodurch kann das möglich werden? Keinesfalls durch heldenhaftes „Alleswissen“ und Symbolik von Selbstüberschätzung und Machtinteresse.

Es bedarf neuer autoritativer Konzepte, die den Umgang mit „Macht über“ ersetzen durch „Macht für“. Hilfreich erweisen sich dazu Haltungen wie im postheroischen Management oder in der Risikointelligenz. Zu beiden Ansätzen habe ich praxisorientierte Sachbücher geschrieben, die sich am Alltag im europäischen Management orientieren.

Executive Coaching ist mehr als nur "coachen"

Auch wenn Führungskräfte eine coachende Haltung brauchen und Coachen zum Repertoire erfahrener Vorgesetzter gehört – zum Executive Coaching gehört mehr. Ich spreche vom Öffnen und Halten eines wertschätzenden Raumes, in dem eigene Realität des Executive möglich ist und gewürdigt wird. Ich spreche von so relevanten Fähigkeiten wie

  • Umgang mit Rang und Rolle
    Wie Veränderung ermöglichen oder Strukturen herstellen, wenn Hierarchien respektvollen Umgang zu verhindern scheinen und die Bereitschaft zur Wertschätzung fehlt?
  • Doppelte Präsenz
    Das Zuhören sowie Arbeiten im Dialog aus der Bereitschaft heraus, ganz bei sich und zugleich beim anderen zu sein, erfordert eine reflektierte Empathie und die Notwendigkeit, bei sich zu bleiben, auch wenn es um den anderen geht.
  • „Anerkennen, was ist.“
    Wie sich verhalten im irrationalen Moment der Gegenwart? Wie coachen, wenn unbewusste Verhaltensmuster die Oberhand gewinnen? Tools sind hier meist wirkungslos, ganz im Gegenteil: Die Momente, in denen wir ohne Tools, „nur“ empathisch zuhörend zur Verfügung stehen, sind oft die wirklichen Türöffner im Prozess.

Werkzeuge können helfen

Ganz konkret höre ich in Supervisionen immer wieder das (legitime) Bedürfnis nach Werkzeugen, die in herausfordernden Situationen das Gefühl von Sicherheit verleihen. Wie dosiert mit ihnen umgehen? Klug eingesetzt helfen Werkzeuge: Sie erweitern Blickwinkel, fokussieren neu und zeigen Optionen auf. Insofern werden Werkzeuge diskutiert, ausgehändigt und auch erprobt.

Doch mehr als um Tools geht es um aktivierte Fähigkeiten der Reflexion, die es erlauben, verantwortungsvoll und verbindlich mit sich und anderen im Kontext von Wirtschaft umzugehen. Es geht um eine reflektierte Empathie, um Haltung und darum, Verantwortung für sich und für die Beziehung zu einer starken Persönlichkeit, der Top-Führungskraft, zu übernehmen. Und das in gutem Flow, in Leichtigkeit und vielleicht in Eleganz.

Klarheit im Angesicht von Macht

Executive Coaching in meinem Verständnis zielt auf Repertoire-Erweiterung des Coachees, auf Angebote zur persönlichen Entwicklung und auf vielfältige Verhaltensoptionen. Der Umgang mit machtvollen Menschen erfordert notwendigerweise Klarheit über die eigene Macht, über Möglichkeiten der Selbstermächtigung und etwa ganz prosaisch über die Freiheit, einen Auftrag ablehnen zu können. Es gibt also einiges zu tun, wenn Sie eine solche Arbeit professionell, mit Freude und als Chance zu Wachstum betreiben wollen.

Spricht Sie das an? Dann melden Sie sich bitte. Ich setze im Oktober einen Prototypen auf und freue mich über Pionier*innen mit klarem Blick und dem deutlich formulierten Bedürfnis nach eigener Entwicklung. Mehr erfahren Sie regelmäßig in meinem Newsletter oder schreiben Sie mir und lassen Sie sich auf die Interessent*innenliste setzen.