Weiterbildung: "Frauen in Führung" // Leadership und Macht - erweitertes Repertoire im Powerplay

Frauen kämpfen und „strampeln“ unter der Glasdecke; sie leisten überdurchschnittlich viel, ohne dafür angemessen gefördert zu werden. Manche haben es dennoch ganz nach oben gebracht, als Vorständin oder Geschäftsführerin – um dort zu erleben, dass alte Spiele weitergehen, Kollaboration eine Illusion ist und ihre Macht immer noch gefährdet scheint. Sie sind oben, aber weit weniger zufrieden als gedacht.

Lösungsstrategien

Meine Erfahrungen zeigen an dieser Stelle: Vielfach wollen Frauen im Beruf mit den gleichen Tugenden erfolgreich sein wie schon ihre Mütter und Großmütter in Haushalt und Familie. Die Spielregeln der Wirtschaft, gerade die Regeln der Macht aber sind oft genug unbekannt, nicht eingeübt, weil eben nicht thematisiert. Wer würde Monopoly schon mit Halma-Regeln spielen?

Erst mit dem richtigen Regelwerk lässt sich die Glasdecke leichter durchbrechen. Und dann ist es letztlich so: Im kleineren Gremium an der Spitze braucht es ein anderes Repertoire, herrscht ein anderer Ton und es gibt nochmals besondere Regeln.

Welche Lösungsstrategien gibt es? Für die meisten Frauen geht es zunächst um eine andere Haltung, aber auch ganz konkret darum,
• die Realität von Vorurteilen anzuerkennen,
• Gratwanderungen zwischen „too bossy“ und „too weak“ zu meistern,
• nüchtern die Regeln des Erfolgs zu wahrzunehmen,
• kooperative Führung mit „klaren Ansagen“ zu integrieren,
• eine Rückkehr aus der Elternzeit als Stolperstein in der Karriere für möglich zu halten.

Wenn Frauen Wirtschaft nicht nur gestalten, sondern auch verändern wollen, dann heißt das, mit offenem Visier die eigenen Stärken zu entwickeln und nicht „einfach“ nur fleißig zu sein. Viel leichter gesagt als getan.

Was Fleiß aus unseren Leben macht

Wurde schon jemals eine Top-Position aufgrund von Fleiß vergeben? Frauen arbeiten genau darauf zu und wollen mit Aussehen und Einsatz punkten; die traditionelle Frauenrolle kann nur mit Fleiß oder Schönheit erfolgreich gelebt werden. Beides lässt sich gut zeigen und wirksam messen, hat aber mit den Spielregeln im Unternehmen nichts zu tun.

Erfolg in der Wirtschaft wird mit Strategie und Macht erreicht, aber kaum über Inhalte: Frauen aber kümmern sich vorrangig um Inhalte, Männer meistens um Strategie und Macht. Die Folge: Männer wechseln ihre Strategien und tauschen Inhalte aus – und mit ihnen die fleißigen Frauen, die diese liefern. Ein sich selbst stabilisierendes System!
In Rache und Abwertung eines strategischen Managements verpufft wertvolle Energie der Frauen. Die Welt von Morgen ist auf eine neue, transformierende Handlungsqualität angewiesen, die sich nicht nur im Digitalen, sondern auch im Sozialen wiederfinden muss.

Spricht Sie das an?

Dann melden Sie sich bitte. Ich freue mich über Interessentinnen mit klarem Blick und dem deutlich formulierten Bedürfnis nach persönlicher Entwicklung.

Was dürfen Sie erwarten?

Teil 1: Das Spiel und seine Regeln erkennen
Welche Muster verfolgen Sie dabei? Wie können andere Muster aussehen, wie eine klare Haltung – möglichst auf Augenhöhe, auch mit „männlichen Schwergewichten“? Erkennen Sie den Einfluss von Rang und Rolle, reflektieren Sie Ihre Art der Kommunikation und erweitern Sie Ihr Repertoire.

Teil 2: Das Spiel neu gestalten – move talk
Identifizieren Sie schwierige Situationen. Sie erproben neue Wege in herausfordernden, ganz konkreten Situationen erproben und profitierenvon der kleinen Gruppe. Wann haben Sie sich hilflos oder ohnmächtig erlebt, wann bekamen Sie schlechtes Feedback? Neue Lösungen, individuell auf Sie zugeschnitten.

Mehr finden Sie im aktuellen PDF zur Weiterbildung: 2019_Frauen in Führung