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RisikoBRIEFing 8/2018

 

Entscheidungen…

…sind ein zentrales Lebensthema und für Führungskräfte eine ständige Herausforderung. Meistens geht es um Entscheidungen, für die noch nicht alle erforderlichen Informationen vorliegen – um Entscheidungen unter Unsicherheit.

Unsicherheit führt vielfach zu längerem Nachdenken und zwanghaftem Aufschieben, oft genug, um den Eindruck von Verantwortung zu vermitteln. Der damit verbundene, selbst erzeugte Druck aber verhindert Entscheidungen, ständiges Grübeln und weiteres Vertagen lähmen - und halbherzige oder fremdbestimmte  Entscheidungen in letzter Sekunde werden wahrscheinlicher. All das führt zu Verwirrung und Desorientierung nicht nur bei uns selbst, sondern auch in unserem Umfeld. 

In diesem Zusammenhang erscheint mir interessant, dass sich im Deutschen aus dem Begriff „Entscheidung“ der Begriff „Glück“ erst entwickelt hat. Das Wort „gelukke“ kam im 13. Jahrhundert auf und bedeutete zunächst nur „juristische Entscheidung“, ohne positive oder negative Bewertung. Innerhalb von gut 50 Jahren wandelte sich dann der juristische Fachterminus zum heutigen Glücksbegriff.

Folglich liegt in der Entscheidung selbst die Kraft für die positive Gestaltung des Prozesses, für Glück. Das genau erfährt jeder, der lernt, sich auf seine eigene Art und Weise zu entscheiden; Ruhe und Präsenz gehören dazu. Mit wunderbaren Nebeneffekten: Der gefühlte Druck löst sich auf, Zeit steht zur Verfügung und Führung wird ganz leicht wirksam. Entscheidungen, beherzt und klar getroffen, helfen uns generell, das Wichtige vom Unwichtigen zu trennen, liefern Energie und bringen Klarheit.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen gute und klare Entscheidungen! Gerade im Jahresendspurt wird es ja manchmal heißer als im Laufe der Wochen davor. Dann lohnt es sich besonders, ruhig Blut zu bewahren und einen kühlen Kopf. Bei der meistens hohen Komplexität kann ein Dialog hilfreich sein. Ich freue mich, wenn Sie mich einbeziehen auf Ihrem Weg zum Glück.

Mit herzlichem Gruß

Ihre


NACHRICHTEN AUS DEM POP-UP-ATELIER:
"After work" am 7., 14. und 21.12.2018, 16-18 h!

Im Dezember lade ich alle Kunst-Interessierten, Neugierigen und potentielle Weihnachtsgeschenkgroßwildjäger*innen freitags am späten Nachmittag zum "After-Work-Atelier" ein. Im Mittelpunkt in allen Räumen: Die Kunst! Kommen Sie, mit Freunden und liebenswürdigen Menschen, gern auch spontan. Wie und wo? Abonnieren Sie meinen Artletter! Ich freue mich auf Sie.


FRAUEN IN FÜHRUNG 2019 – NEUE TERMINE!

Verkürztes Programm, intensiv und konzentriert 

Wurde schon jemals eine Top-Position aufgrund von Fleiß vergeben? Frauen arbeiten genau darauf zu und wollen mit Aussehen und Einsatz punkten. So strampeln und kämpfen sie unter der Glasdecke, leisten überdurchschnittlich viel – und haben sie es dennoch ganz nach oben gebracht, erleben sie dort, dass die alten Spiele weitergehen, Kollaboration eine Illusion ist und ihre Macht immer noch gefährdet scheint.

Am 11./12. Februar 2019 beginnt der 4-tägige Workshop für Führungsfrauen, zwei Tage Theorie und Reflexion überholter, nicht erfolgreicher Muster mit den erforderlichen Hintergrundinformationen, dann folgt am 29./30. März 2019 Arbeit am Move talk, an der Körpersprache in konkreten Situationen.

Lesen Sie hier mehr und melden Sie sich zeitnah an, es gibt nur sechs Plätze; und wer weiß, vielleicht ist ja auch noch Geld im 2018er Budget?

 

ZWISCHEN ABHÄNGIGKEIT UND DEM TRAUM VON FREIHEIT
Koabhängigkeit und Sucht: Intensiv-Workshop 27.12.2018

Wer sich in seiner Arbeit zunehmend abhängig fühlt, wer seine Führungskraft für inkompetent hält und keine Möglichkeiten des Eingreifens sieht, wer vorauseilend Verantwortung für die Aufgaben anderer übernimmt und seien es die Leichen im Keller des Vorgängers, der ist in Sucht und Koabhängigkeit verstrickt.

Was das konkret für den Beruf bedeutet, was die beiden Konzepte für ein wirklich gutes Leben liefern und wie sie sich unterscheiden, das lässt sich am Donnerstag, den 27. Dezember (direkt nach Weihnachten!) in Berlin ergründen. Ziel des Tages sind weder Therapie noch deren Ersatz, sondern Erkenntnisgewinn, Verständnis und tiefere Einsichten. Basis dafür bieten die praktischen Erfahrungen, die ich in den letzten 25 Jahren mit Abhängigkeiten wie Nikotin oder Arbeitssucht gemacht habe und die in meinem aktuellen Buch "Glück Sucht Leben" zugänglich sind.

Für mich steht fest: Viel ist für den gewonnen, der sich der Realität und der eigenen Abhängigkeit stellen kann. Und: Sie sind nicht allein! Wichtig bleibt der erste Schritt, den Sie in aller Diskretion in diesem Workshop gehen können.