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RisikoBRIEFing 2/2018

 

Brücken bauen…

…scheint mir die Hauptaufgabe für Manager, aber auch für Coaches und Berater, die sowohl in der spätindustriellen als auch in der postindustriellen Wirtschaft unterwegs sind. „Spätindustriell“ verweist dabei auf diejenigen Bereiche, die mittels IT zweckrational, hierarchisch und auf Funktionieren ausgerichtet sind. „Postindustriell“ steht für eine digitale Wirtschaft, die gemeinsame Arbeit mit Sinn und auf Augenhöhe gestaltet.

Natürlich hören und sehen wir alle viel aus der digitalen Welt – das ist sinnlich, ja sogar sexy und vor allem so zukunftsgerichtet. Diese Einschätzung belegt ganz aktuell der Grande des Autobaus, Dieter Zetsche, der auf der letzten Hauptversammlung mit der spätindustriellen Marke „Daimler“ gefeiert wurde, und das im postindustriellen Look: mit Sneakers und Designer-Jeans. Der Mann kann es sich erlauben, verzichtet auf Anzug, Krawatte, Lederschuhe und wirkt sowohl mit seinen Aktienerfolgen als auch seiner Kleiderordnung top-modern.

Er wird von den Medien gern als postheroischer Manager bezeichnet, obwohl einerseits wenige wissen, wie sich solche Qualitäten überhaupt äußern und andererseits sich das Postheroische vor allem im Alltag zeigt und also für Journalisten eher unsichtbar bleibt. Hat das Postheroische außer der Vorsilbe „post“ etwas mit dem Postindustriellen gemeinsam?

Das Industrielle läuft sichtbar aus, das Heroische wird schon seit Mitte der 1980er Jahre als dem Untergang geweiht beschrieben. Auf beides folgen Haltungsänderungen mit angenehmen Kollaborationsqualitäten wie Zuhören, Empathie und Entscheidungsstärke aus der eigenen Rolle heraus. Wer postheroisch führen will, der ist mit Reflexion und differenzierter Wahrnehmung gut beraten: So finden Führungswillige zu Präsenz und Bodenhaftung sowie einem realistischen Fokus, der nichts mit Hype, mit Zuckerbrot, mit Illusionen zu tun hat.

Wenn Sie mehr erfahren möchten, dann empfehle ich Ihnen meine Coaching-Weiterbildung, ab 26. April in Berlin. Als Dialogpartnerin stehe ich auch weiterhin gern zu Ihrer Verfügung. Genießen Sie Klarheit und ein weiteres Verständnis Ihres eigenen Potenzials! Mit besten Wünschen

Ihre

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Aus dem „Popup-Atelier“:
Kind Nr. 2 von 12 übernimmt die Erziehung von good old Schnitzel

 

COACHINGWEITERBILDUNG FÜR FÜHRUNGSKRÄFTE:
Vertiefende Reflexion, Innensteuerung und Nachhaltigkeit

Eigentlich wollte ich es nicht noch einmal angehen: Nach der letzten, außerordentlich inspirierenden Weiterbildung für Executive Coaches 2010 hier in Berlin erschien mir der mittlerweile unübersichtliche Coaching-Markt gerade für hochkarätige Angebote eher versperrt. Jetzt tue ich es doch wieder – und habe große Freude daran: Auf Anregung eines Kunden biete ich in diesem Jahr erneut eine Business-Coach-Weiterbildung an. Das gemeinsame Aufsetzen sichert den Nutzen für und die Anschlussfähigkeit an unseren komplexen Alltag im Unternehmen. Jetzt ist es so weit: Das Programm steht und ich freue mich, Sie herzlich dazu einzuladen!

Für wen könnte das Angebot tragen?

• Führungskräfte, die mit Change, Transformation oder Transitionen befasst sind und sich mehr Reflexion wünschen.

• Alle, die ihren eigenen Führungsstil entwickeln und sich selbst mehr Lebendigkeit im Unternehmensalltag wünschen.

• ManagerInnen, die auf der Suche sind nach Präsenz, Bodenhaftung und Fokus als Sicherung realistischen, erfolgreichen Handelns.

Was genau bedeutet diese Weiterbildung in Zahlen, Daten, Fakten?

168 Stunden (= 22 Tage), teils Arbeits-, teils Freizeit. Beginn im April 2018, Ende im März 2019. In Berlin. Zertifikat durch mich. Komplette Begleitung aller Präsenz-Zeiten durch mich. Mit einem festen Block Selbsterfahrung für eine tiefergehende Selbstklärung.

Um was wird es gehen?

Auflösung von Illusionen und handfeste Klärungen zu den zentralen Themen der Führungsgegenwart: Agilität, Change, Transformation. Um den bekannten Dreiklang von „Leading self, leading others, leading business“ – dazu neue Perspektiven und hilfreiche Lösungswege. Um (unique) die Witzerschen „deep dives“: Risikointelligenz, postheroisches Management, Selbstkonzept, Wege zu sich selbst. Und natürlich auch um die Themen des neuen Buches (ET 4/2018): Systemdynamiken Sucht und Koabhängigkeit erkennen und bewältigen.

Spricht Sie das an? Vielleicht möchten Sie das einer Ihrer Führungskräfte empfehlen? Ich freue mich über Ihre Resonanz. Mehr zu den Inhalten und ein Datenblatt finden Sie auf meiner Website unter http://www.witzer.de/weiterbildung-business-coach/

Für Rückfragen stehe ich gern zur Verfügung.