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RisikoBRIEFing 4/2015


DIE MACHT DES SMARTPHONES...

…ist eine alltägliche Macht, die die meisten kennen und schätzen. Üben wir uns dabei in politischen Allianzen und in klugen Strategien? Folgen wir einer klaren Haltung? Meist wohl nicht. Stattdessen lenkt uns der Blick auf den Screen ab und um: Wir lassen uns zuschütten von Angeboten, deren Qualität wir gar nicht auf Anhieb erkennen können.

Wirklich hilfreich erweist sich das Smartphone, um zeitnah Informationen für den Alltag zu haben, z.B. für Bus, Bahn oder Lufthansa-Streik, um in Notfällen andere zu erreichen und handlungsfähig zu sein, aber auch, um bei längerer Abwesenheit nicht ganz aus der Welt zu bleiben. Die Schattenseiten aber lassen sich kaum leugnen: Wie bloß kommen wir angesichts der Datenfülle zu angemessenen Entscheidungen? Wieviel Zeit und Aufmerksamkeit absorbiert die elektronische Recherche?

Die Aufmerksamkeit, die uns die Technik abverlangt, fehlt uns in der persönlichen Präsenz, in unserer Konzentration und damit auch in unseren Beziehungen. Wie erfrischend ist es, einmal in Berlin, in einem Café voller junger Leute, Gesprächen zu lauschen ohne Smartphone, ohne Ablenkungen!

Im Driver Seat unseres Lebens sitzt zu oft das Smartphone. Hätten wir die Macht, was ließe sich alles mit der gewonnen Zeit anfangen! Wir hätten Raum und Energie für Perspektivenwechsel, für Alternativen und für Dialoge. Ja, wir könnten an jeder Straßenecke neue Menschen kennenlernen, leicht, unkompliziert und emotional passgenau.

Viel Freude dabei und die nötige Neugier auf alltägliche Überraschungen wünscht Ihnen

Ihre

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Themen

1.

DIE MACHT DER MEDIEN:
Das ManagerMagazin liest die Fleißlüge



2.
MIELE MACHT’S MÖGLICH:

Book Release Party „Unter den Linden“

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DIE MACHT DER MEDIEN:
Das ManagerMagazin liest die Fleißlüge

Am 18. September mit dem Oktoberheft erscheint die erste Besprechung meines neuen Buches „Die Fleißlüge“, und das exklusiv in einem etablierten Wirtschaftsmedium: Im ManagerMagazin 10/2015 finden Sie die erste Rezension! Ich bin sehr gespannt.

Was könnte beim Thema Fleiß für Männer interessant sein? Konkret: Was würden Männer von sich sagen, wenn sie fleißig sind? Fleißige Männer sind viel mehr "engagiert", "haben keine Zeit" oder "Prioritäten gesetzt", sind "voll beansprucht", "stecken bis über beide Ohren" in Arbeit. Das Wort „Fleiß“ taucht erst bei Frauen auf.

Ich arbeite gerade am Vortrag zum Buch, der sich mit diesen und vielen weiteren Fragen befasst. Sie alle haben das Ziel einer Entwicklung in der Wirtschaft mit reflektierenden gemeinsamen Dialogen. Arbeitstitel: „Warum Frauen im Hamsterrad landen und Männer im Vorstand“.

Was darüber hinaus Fleiß mit der digitalen Wirtschaft zu tun hat, lesen Sie in einem Interview zur Fleißlüge in der Netzwirtschaft. Wen es interessiert: http://netzwirtschaft.net/interview-mit-prof-dr-brigitte-witzer-executive-coaching/

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MIELE MACHT’S MÖGLICH:

Book-Release-Party „Unter den Linden“

Gerade wurden die Einladungen für eine neuerliche Book-Release-Party verschickt. Termin ist Mittwoch, der 7.10., Ort: Das Epizentrum des deutschen Haushalts, die MIELE gallery in Berlin-Mitte, Unter den Linden.

Wer den Entstehungsprozess mitbekommen hat, mag sich vielleicht an den ersten Arbeitstitel erinnern: „Der Tod der Märchenprinzessin“. Wie bloß wurden Verlag und Autorin wach geküsst, quasi herauskatapultiert aus den Gefilden der Gebrüder Grimm und mitten hinein in die preußische Tugend Fleiß? Und was könnte das mit Ihnen zu tun haben? Solche und andere Fragen werden gestellt und beantwortet. Hoffentlich. Es wird heiter und es wird dialogisch, das jedenfalls steht fest.

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